Eigene Unternehmenskasse: bAV hilft dem Unternehmen

Eigene Unternehmenskasse: bAV hilft dem Unternehmen

Der Reifengroßhändler Berlin Tyre hat für seine rund 65 Mitarbeiter eine pauschaldotierte Unternehmenskasse eingerichtet. Mit dieser Form der betrieblichen Altersvorsorge verbessert Geschäftsführer Michael Lehmann auch die Liquidität seines Unternehmens und schafft erstaunliche Steuervorteile.

Zuverlässige, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu finden und langfristig zu binden, vor dieser Aufgabe steht auch die Reifenbranche. Eine Lösung, die sich in der Praxis mehr und mehr durchsetzt: eine professionelle, gut strukturierte Form der betrieblichen Altersvorsorge (bAV), die wirklich positive Ergebnisse für die Mitarbeiter erbringt.

„Wir haben lange über die passende Form nachgedacht und viele Modelle durchgespielt, bis wir die optimale Lösung für unsere Mitarbeiter gefunden haben. Daher haben wir im Oktober unsere pauschaldotierte Unternehmenskasse eingerichtet“, sagt Michael Lehmann, geschäftsführender Gesellschafter von Berlin Tyre. Das 1990 gegründete Unternehmen gehört zu den sortimentstärksten Reifengroßhändlern in Deutschland. Von der pauschaldotierten Unternehmenskasse profitieren rund 65 Mitarbeiter.

Der Hintergrund laut Michael Lehmann: „Wir wollten eine unabhängige und flexible Lösung ohne Versicherungs- beziehungsweise Finanzprodukte im Hintergrund. Die pauschaldotierte Unternehmenskasse ermöglicht uns, die Gelder für unsere Mitarbeiter selbstständig zu verwalten und ihnen damit dauerhaft bessere Ergebnisse zu bieten. Wir können über die pauschaldotierte Unternehmenskasse eine Verzinsung in der betrieblichen Altersvorsorge von drei Prozent jährlich bieten.“

Durch die pauschaldotierte Unternehmenskasse können Unternehmen frei wählen, wie sie mit den Dotierungen umgehen. Sie können diese entweder klassisch über die Vermögensverwaltung mehren lassen, oder aber das Geld ins Unternehmen reinvestieren und damit eine unternehmerische Rendite zu generieren. Aus den höheren Erträgen der Gesellschaft werden die späteren Zahlungen für die Mitarbeiter finanziert.

„Für uns als Unternehmen bringt dies mehrere Vorteile. Zum einen kommt diese unbekannte Form der betrieblichen Altersvorsorge bei unseren Mitarbeitern sehr gut an. Zum anderen reduzieren wir unsere Steuerlast und sparen viel Geld. Die Beträge, die wir in die eigene Unternehmenskasse einzahlen, können als Aufwand steuerlich geltend gemacht – aber die Erträge der Unternehmenskasse sind wiederum steuerfrei. Und wenn wir die Dotierungen zuerst für die Investition ins eigene Unternehmen nutzen, erhalten wir frische Liquidität. Die pauschaldotierte Unternehmenskasse ist für uns damit eine neue Form der Finanzierung“, erklärt Michael Lehmann.

Er hat bei der Einrichtung mit der spezialisierten Unternehmensberatung für betriebliche Altersvorsorge bacon pension trust AG aus Berlin zusammengearbeitet. Geführt von Vorstand Frank Strehlau berät die bacon pension trust vor allem mittelständische Unternehmen bei der Schaffung individueller bAV-Lösungen mittels pauschaldotierter Unternehmenskassen und unterstützt sie auch in der laufenden Administration.

Besonders angetan ist Michael Lehmann von der Schutzfunktion der pauschaldotierten Unternehmenskasse. Diese ist über den Pensions-Sicherungs-Verein abgesichert. Das bedeutet: „Selbst bei einer Insolvenz unseres Unternehmens erhalten die Mitarbeiter später ihrer Altersvorsorge. Das war uns sehr wichtig.“