Pauschaldotierte Unternehmenskasse: Finanzielle Vorteile für Unternehmen in der bAV

Pauschaldotierte Unternehmenskasse: Finanzielle Vorteile für Unternehmen in der bAV

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz kann für Unternehmen ein guter Anlass sein, sich mit der pauschaldotierten Unternehmenskasse als Alternative in der betrieblichen Altersversorgung auseinanderzusetzen.

Durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz soll die betriebliche Altersvorsorge in Deutschland gesetzlich gefördert werden. Dass dies offenbar gelingt, zeigt eine aktuelle Untersuchung der Beratungsgesellschaft Willis Towers Watson. Nahezu jedes zweite Unternehmen plant demnach, seine betriebliche Altersversorgung (bAV) auszubauen oder anzupassen. Zum Vergleich: Im März 2017 wollten noch zwei Drittel der Unternehmen ihre bAV lassen, wie sie war.

„Die notwendige Beschäftigung mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz kann ein guter Anlass sein, sich auch einmal mit einem alternativen Weg in der betrieblichen Altersversorgung auseinanderzusetzen und zu überlegen, auf welche Art und Weise man den größten Mehrwert für die Beschäftigten und das Unternehmen schaffen kann. Nicht immer sind die traditionellen Wege wie Direktversicherung oder Pensionskasse die optimalen Lösungen, und selbst die Direkt- beziehungsweise Pensionszusage hat bei allen Vorteilen auch eklatante Nachteile für Unternehmen“, sagt Frank Strehlau, Vorstand der Unternehmensberatung bacon pension trust AG aus Berlin (www.bacon-pension-trust.ag). Das Unternehmen hat eine Alternative in der betrieblichen Altersvorsorge am Markt etabliert und setzt vor allem im Mittelstand das Konzept der pauschaldotierten Unternehmenskasse in der selbst entwickelten und rechtlich geschützten Form des corporate cash fund® um.

Gerade vor dem Hintergrund, die betriebliche Altersversorgung anpassen oder vielleicht sogar restrukturieren zu wollen, gewinnt die pauschaldotierte Unternehmenskasse immer mehr an Bedeutung, beobachtet Frank Strehlau. Schließlich eröffneten sich dadurch Chancen für ein Unternehmen, eine optimierte Versorgung der Mitarbeiter im Alter zu gewährleisten und zugleich die eigenen betriebswirtschaftlichen Ergebnisse zu verbessern: „Die pauschaldotierte Unternehmenskasse ist sehr flexibel, lässt sich hoch dotieren, wird durch den Pensions-Sicherungs-Verein abgesichert und ist völlig unabhängig von Produktlösungen. Unternehmen, die über diese rechtlich und steuerlich eigenständige Einrichtung verfügen, können die als Betriebsausgaben begünstigten Dotierungen im Unternehmen direkt als Working Capital halten und dementsprechend für die eigenen Zwecke benutzen“, betont der bacon pension trust-Vorstand. Auf diese Weise werde die Liquidität steuerlich begünstigt erheblich erhöht.

Das Geld könne beispielsweise direkt in unternehmerische Aktivitäten reinvestiert oder auch über eine Vermögensverwaltung am Kapitalmarkt angelegt werden. „Dadurch generieren Unternehmen die Liquidität, die sie benötigen, um späterhin ihren Verpflichtungen aus der pauschaldotierten Unternehmenskasse nachzukommen. Gerade durch Wachstumsinvestitionen, etwa in einen Unternehmenskauf oder den Aufbau einer neuen Vertriebsschiene, lassen sich hohe unternehmerische Renditen erwirtschaften, während die Dotierungen mit drei Prozent jährlich verzinst werden. Die Überrendite ist also direkter Betriebsgewinn oder aber kann zur Rückstellung dienen, um die pauschaldotierte Unternehmenskasse auch in schwierigen Zeiten abzusichern“, weiß Frank Strehlau.

In der Praxis setzen auch kleinere Mittelständler dieses Prinzip gewinnbringend ein. Bereits ab rund zehn Mitarbeitern ist es möglich, echte Mehrwerte durch die pauschaldotierte Unternehmenskasse in der betrieblichen Altersvorsorge zu schaffen. „Wichtig ist, ein individuelles Konzept zu finden und sich professionell beraten zu lassen. Die Implementierung der pauschaldotierten Unternehmenskasse ist eine reine Beratungsleistung. Daher verkauft oder vermittelt die bacon pension trust AG auch keine Finanz- oder Versicherungsprodukte.“