Pauschaldotierte Unternehmenskasse: Wohin mit dem Geld?

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Pauschaldotierte Unternehmenskasse: Wohin mit dem Geld?

Viele Unternehmen sitzen auf hoher Liquidität. Die pauschaldotierte Unternehmenskasse als Alternative in der betrieblichen Altersversorgung erhöht diese – was machen sie jetzt damit?

Nach vielen konjunkturell erfolgreichen Jahren hat ein großer Teil der deutschen Mittelständler ordentlich an strategischer Kasse aufgebaut. Das ist ein Puffer für schlechte Zeiten oder auch die „Kriegskasse“ für Investitionen. Und die Erfahrung zeigt, dass trotz Niedrig- beziehungsweise Strafzinsen für hohe Einlagen die Liquidität für die allermeisten Unternehmer gar nicht hoch genug sein kann. Wenn man sie nach den drei entscheidenden Parametern ihres erfolgreichen Unternehmens fragt und was sie wirklich brauchen, heißt es sehr oft: Liquidität, Liquidität – und Liquidität!

Diese stetige Verfügbarkeit von Cash erschaffen Unternehmen klassischerweise über das Sparen von Gewinnen. Doch auch durch eine besondere Form in der betrieblichen Altersvorsorge können sie Liquidität aufbauen. „Durch die pauschaldotierte Unternehmenskasse als den ältesten Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge in Deutschland stärken Unternehmen nicht nur die bAV ihrer Mitarbeiter, sondern auch ihre Liquidität“, sagt Frank Strehlau, Vorstand der Unternehmensberatung bacon pension trust AG aus Berlin (www.bacon-pension-trust.ag). Das Unternehmen hat eine Alternative in der betrieblichen Altersvorsorge am Markt etabliert und setzt vor allem im Mittelstand das Konzept der pauschaldotierten Unternehmenskasse in der selbst entwickelten und rechtlich geschützten Form des corporate cash fund® um. Die Implementierung der pauschaldotierten Unternehmenskasse ist für das Unternehmen eine reine Beratungsleistung. Daher verkauft oder vermittelt die bacon pension trust AG keine Finanz- oder Versicherungsprodukte.

Wie diese Stärkung der Kapitalbasis durch ein bAV-Konzept funktioniert? Ganz einfach: Im Gegensatz zu den anderen bekannten Durchführungswegen der betrieblichen Altersvorsorge hat die pauschaldotierte Unternehmenskasse den Vorteil, dass die Unternehmen, die über diese rechtlich und steuerlich eigenständige Einrichtung verfügen, die als Betriebsausgaben begünstigten Dotierungen im Unternehmen direkt als Working Capital halten und dementsprechend für die eigenen Zwecke benutzen können. Aus dem unternehmerischen Einsatz entsteht die benötigte Summe, um die Altersvorsorge der Mitarbeiter zum Bezugszeitpunkt zu finanzieren.

„Wir machen im Mittelstand die Erfahrung, dass zehn Prozent oder mehr Gewinn keine Seltenheit sind. Wenn man dies auch für den Einsatz der neugewonnenen Liquidität aus der Dotierung der pauschaldotierten Unternehmenskasse rechnet, kommen Unternehmer schnell zu einem interessanten Ergebnis – und das de facto ohne eigenen finanziellen Aufwand“, beschreibt Frank Strehlau das Prinzip.

Unternehmen, die eine pauschaldotierte Unternehmenskasse implementiert haben, nutzen das frische Kapital nicht selten dazu, um beispielsweise einen Wettbewerber im Rahmen der Altersnachfolge zu kaufen, eine neue Niederlassung zu gründen oder auch, um ein begehrtes Spezialistenteam einzustellen, das wiederum für bessere Ergebnisse durch Know-how sorgt. „Diese Schritte führen schnell zu wesentlich besseren Betriebsergebnissen, sodass auch die Verzinsung der Dotierungen für die Mitarbeiter in Höhe von drei Prozent jährlich leicht zu bewerkstelligen sind. Alles darüber verbleibt wiederum als direkter Gewinn. Und der ist sogar steuerfrei, weil er der pauschaldotierten Unternehmenskasse entspringt“, nennt der bacon pension trust-Vorstand einen weiteren entscheidenden Vorteil.

Wolle ein Unternehmer das Geld nicht unternehmerisch investieren – zum Beispiel, weil er kein Übernahmeziel findet oder seine Struktur bereits optimal sei –, könne er die Gelder natürlich auch in eine eigene Vermögensverwaltung stecken und über diese Erträge die Ruhestandsversorgung sicherstellen und sich selbst die Überrendite zuführen. „Das ist dann natürlich auch die Chance für Anlageberater, Vermittler und Co., die Gelder zu reinvestieren – aber eben in Produkte, die langfristig wirklich etwas taugen“, betont Frank Strehlau.