Pauschaldotierte Unternehmenskasse: Übernahme finanzieren und Mitarbeiter binden

Pauschaldotierte Unternehmenskasse: Übernahme finanzieren und Mitarbeiter binden

Mit der pauschaldotierten Unternehmenskasse können Unternehmenskäufer schnell für Liquidität nach dem Erwerb sorgen und die Finanzierung erleichtern.

Gemäß des Institute of Merger, Acquisitions and Alliances (IMAA) belief sich das Volumen der Unternehmensübernahmen in Deutschland im Jahr 2018 auf etwa 128,4 Milliarden Euro. Diese Summe ist durch etwa 1.985 Unternehmensübernahmen entstanden. Doch nicht nur Großunternehmen und Finanzinvestoren sind im M&A-Bereich aktiv. Auch kleine und mittlere Unternehmen und Persönlichkeiten, die sich erstmals durch den Erwerb eines Unternehmens selbstständig machen wollen, sind typische Käufer in Deutschland.

Sie eint die Frage, wie sie den Kauf finanzieren können und das Unternehmen danach wirtschaftlich schnell so entwickeln, dass es genügend Rendite abwirft, um den Kauf zu amortisieren und Gewinne für den Eigentümer auszuschütten. Natürlich, die Bank ist der erste Ansprechpartner dafür. Und die allermeisten Investitionsvorhaben werden auch finanziert, sofern sie Substanz nachweisen. Doch zugleich ist nur den wenigsten Unternehmern daran gelegen, allzu lange einem Finanzierer verpflichtet zu sein: Das führt unter anderem zu Abhängigkeiten und umfangreichen Reporting-Pflichten, die regelmäßig erfüllt werden müssen.

„Das Zauberwort lautet Liquidität. Je höher die Liquidität, desto einfacher lassen sich Verpflichtungen bedienen und weitere unternehmerische Pläne realisieren. Die Erfahrung zeigt, dass trotz Niedrig- beziehungsweise Strafzinsen für hohe Einlagen die Liquidität für die allermeisten Unternehmer gar nicht hoch genug sein kann und sie alles daran setzen, die Liquidität weiter und weiter zu erhöhen – es ist ein entscheidender Parameter eines erfolgreichen Unternehmens“, sagt Frank Strehlau, Vorstand der Unternehmensberatung bacon pension trust AG aus Berlin (www.bacon-pension-trust.ag).

Das Unternehmen hat eine Alternative in der betrieblichen Altersvorsorge am Markt etabliert und setzt vor allem im Mittelstand das Konzept der pauschaldotierten Unternehmenskasse in der selbst entwickelten und rechtlich geschützten Form des corporate cash fund® um. Die Implementierung der pauschaldotierten Unternehmenskasse ist für das Unternehmen eine reine Beratungsleistung. Daher verkauft oder vermittelt die bacon pension trust AG keine Finanz- oder Versicherungsprodukte.

Doch wie lässt sich Liquidität herstellen? Natürlich, durch steigende Gewinne, die nicht ausgeschüttet beziehungsweise reinvestiert werden. Aber es existieren auch alternative Wege dazu, im Rahmen einer Unternehmensübernahme die Liquidität und damit das Working Capital zügig zu erhöhen. Und dieser Weg heißt eben pauschaldotierte Unternehmenskasse.

„Im Gegensatz zu den anderen bekannten Durchführungswegen der betrieblichen Altersvorsorge hat die pauschaldotierte Unternehmenskasse den Vorteil, dass die Unternehmen, die über diese rechtlich und steuerlich eigenständige Einrichtung verfügen, die als Betriebsausgaben begünstigten Dotierungen im Unternehmen halten und dementsprechend für die eigenen Zwecke benutzen können. Aus dem unternehmerischen Einsatz entsteht die benötigte Summe, um die Altersvorsorge der Mitarbeiter zum Bezugszeitpunkt zu finanzieren“, betont Frank Strehlau.

Auf diese Weise können Unternehmer nach dem Erwerb eines Betriebs sehr schnell die Kassen auffüllen und sogar noch für eine hohe Motivation bei den Mitarbeitern sorgen. „Wir haben bereits einige M&A-Prozesse auf diese Weise begleitet. Die Finanzierung des Unternehmenskaufs wird damit erheblich erleichtert“, sagt der Experte.