Pauschaldotierte Unternehmenskasse: Unternehmen erhalten viele Freiheiten

Pauschaldotierte Unternehmenskasse: Unternehmen erhalten viele Freiheiten

Die betriebliche Altersvorsorge ist ein wichtiges Vehikel für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die Ruhestandsfinanzierung zu unterstützen. Aber Unternehmen suchen die Unabhängigkeit von Versicherungsverträgen.

Mittlerweile ist weidlich bekannt, dass an der betrieblichen Altersversorgung (bAV) für Unternehmen kaum noch ein Weg vorbeiführt. Mit der Einführung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes sind dazu verpflichtet Unternehmen, eine betriebliche Altersvorsorge für die Mitarbeiter anzubieten – und schon vorher war es in vielen Betrieben Usus, die bAV als dritte Säule der deutschen Altersvorsorge (neben der gesetzlichen und privaten Rentenversicherung) einzusetzen. Das Ziel: Durch die bAV sollen die Mitarbeiter im Rahmen der unternehmerischen Verantwortung finanziell unterstützt werden, aber genauso soll das Employer Branding vorangetrieben werden – denn die Praxis bestätigt, dass für viele Arbeitnehmer solche Zusatzleistungen einen erheblichen Mehrwert darstellen und über den Einstieg in ein und die Bindung an ein Unternehmen entscheiden können.

„Die betriebliche Altersvorsorge ist ein wichtiges Vehikel für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die Ruhestandsfinanzierung zu unterstützen. Aber nicht alle Unternehmen fühlen sich mit den typischen Versicherungslösungen wohl, die ihnen regelmäßig am Markt verkauft werden. Sie wünschen sich Vertrags- und Versicherungsfreiheit, um so flexibel wie möglich mit den Geldern umgehen zu können“, sagt Frank Strehlau, Vorstand der Unternehmensberatung bacon pension trust AG aus Berlin (www.bacon-pension-trust.ag). Das Unternehmen hat eine Alternative in der betrieblichen Altersvorsorge am Markt etabliert und setzt vor allem im Mittelstand das Konzept der pauschaldotierten Unternehmenskasse in der selbst entwickelten und rechtlich geschützten Form des corporate cash fund® um. Die Implementierung der pauschaldotierten Unternehmenskasse ist für das Unternehmen eine reine Beratungsleistung. Daher verkauft oder vermittelt die bacon pension trust AG keine Finanz- oder Versicherungsprodukte.

Das sei ein großer Vorteil bei der Beratung von Arbeitgebern, betont Frank Strehlau. „Wir haben keine Policen im Gepäck oder Verträge mit Versicherungsgesellschaften. Unser Ansatz ist, den Unternehmer durch die Implementierung der pauschaldotierten Unternehmenskasse so unabhängig wie möglich zu machen. Er kann die Dotierungen in seinem Sinne nutzen, ohne sich an einen Versicherungsvertrag zu binden. Das verschafft ihm Ruhe und Gelassenheit und die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, über welches Vehikel er seine Mitarbeiter fördern möchte.“

Kurz gesagt sorgt die pauschaldotierte Unternehmenskasse für eine hohe Liquidität, die der Unternehmer seinen Vorstellungen einsetzen kann. Im Gegensatz zu den anderen bekannten Durchführungswegen der betrieblichen Altersvorsorge hat die pauschaldotierte Unternehmenskasse den Vorteil, dass die Unternehmen, die über diese rechtlich und steuerlich eigenständige Einrichtung verfügen, die als Betriebsausgaben begünstigten Dotierungen im Unternehmen halten und dementsprechend für die eigenen Zwecke benutzen können. Aus dem unternehmerischen Einsatz entsteht die benötigte Summe, um die Altersvorsorge der Mitarbeiter zum Bezugszeitpunkt zu finanzieren.

„Das bedeutet: Es ist möglich, die Liquidität direkt wieder ins Unternehmen zu investieren, um auf diese Weise die benötigte Rendite zu generieren, oder aber Unternehmer suchen sich einen Partner in der freien Vermögensverwaltung, der über ein individuelles Anlagekonzept das Geld bewirtschaftet. Das ist freigestellt und unterliegt keiner Kontrolle. Das Unternehmen muss nur in der Lage sein, dereinst die Ansprüche der Mitarbeiter zu bedienen“, sagt Frank Strehlau. Er hört immer wieder, dass gerade diese Flexibilität ein entscheidender Punkt sei, sich für die pauschaldotierte Unternehmenskasse zu entscheidend. „Unternehmer wollen ihre Mitarbeiter fördern – aber sie wollen selbst entscheiden, was mit dem Geld passiert.“