Betriebliche Altersvorsorge im Handwerk: Pauschaldotierte Unternehmenskasse einsetzen

Betriebliche Altersvorsorge im Handwerk: Pauschaldotierte Unternehmenskasse einsetzen

Die betriebliche Altersvorsorge im Handwerk sollte professionell strukturiert werden. Versicherungslösungen sind nicht immer optimal.

Das Handwerk hat goldenen Boden und hat sich die Rolle der „Wirtschaftsmacht von nebenan“ redlich erarbeitet. Das Handwerk ist Kern und wesentlicher Teil des Mittelstandes in Deutschland. Rund eine Million Betriebe sind in die Handwerksrollen und in das Verzeichnis des handwerksähnlichen Gewerbes eingetragen. Dort arbeiten rund 5,53 Millionen Menschen, ca. 368.000 Lehrlinge erhalten dort eine qualifizierte Ausbildung. Damit sind 12,4 Prozent aller Erwerbstätigen und 21,8 Prozent aller Auszubildenden in Deutschland im Handwerk tätig. Im Jahr 2018 erreichte der Umsatz im Handwerk rund 612 Milliarden Euro netto.

Neben der wirtschaftlichen Substanz und Solidität des Handwerks steht bei den zumeist familiengeführten Unternehmen auch die Verpflichtung für die Mitarbeiter im Fokus. Handwerksunternehmen kümmern sich um ihre Arbeitnehmer, sorgen sich um deren Zukunft und wollen sie dementsprechend auch bei der Absicherung der Ruhestandsfinanzierung unterstützen, was ohnehin vom Gesetzgeber so gefordert wird. Jeder Arbeitnehmer hat nach dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) Anspruch darauf, mit staatlicher Förderung in eine betriebliche Altersvorsorge einzuzahlen und so sein Ruhestandseinkommen weiter auf- und auszubauen. Die Bundesregierung zielt mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz darauf ab, die Betriebsrente insbesondere auch in kleinen und mittleren Unternehmen weiter zu verbreiten. Auch für Beschäftigte mit geringem Einkommen soll durch das Gesetz ein Anreiz zur zusätzlichen Altersvorsorge geschaffen werden.

Dass die betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Deutschland als dritte Säule der Ruhestandsfinanzierung (neben der gesetzlichen und privaten Rentenversicherung) eine hohe Bedeutung besitzt, ist mittlerweile ohnehin allgemein bekannt und akzeptiert. „Aber leider zeigt die Praxis immer wieder, dass nicht alle Verträge in der betrieblichen Altersvorsorge halten, was sie versprechen. Gerade bei der Direktversicherung, dem am stark verbreiteten Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge in Deutschland, ist das der Fall“, betont Frank Strehlau, Vorstand der Unternehmensberatung bacon pension trust AG aus Berlin. Das Unternehmen hat eine Alternative in der betrieblichen Altersvorsorge am Markt etabliert und setzt vor allem im Mittelstand das Konzept der pauschaldotierten Unternehmenskasse in der selbst entwickelten und rechtlich geschützten Form des corporate cash fund® um.

Betriebliche Altersvorsorge im Handwerk ohne Risiko umsetzen

Der Experte weiß: „Viele der Versicherungsverträge, auf denen die Direktversicherung als bAV-Form basiert, sind vergleichsweise teuer, unflexibel und nicht sonderlich rentierlich. Kurzum: Sie helfen der Versicherungsgesellschaft und dem Vermittler, aber weder dem Unternehmen noch dem versicherten Mitarbeiter. Er verfügt beim Eintritt in den Ruhestand möglicherweise nicht über die erwartete Summe, und das Unternehmen haftet bei einem Arbeitsplatzwechsel auch noch für die hohe Differenz zwischen dem kalkulierten und dem echten Vertragswert.“ Das sei natürlich ein großes Ärgernis für Unternehmer im Handwerk, wenn sich die gute Idee der betrieblichen Altersvorsorge zu einem wirtschaftlichen Risiko für Handwerksbetriebe entwickeln könne.

Daher betont Frank Strehlau, dass sich Handwerksunternehmen mit der Option der pauschaldotierten Unternehmenskasse auseinandersetzen sollten. Die bacon pension trust AG berät das Handwerk deutschlandweit und hat die Erfahrung gemacht, dass das bAV-Konzept bei Unternehmern und Mitarbeitern gut ankommt. „Betriebliche Altersvorsorge im Handwerk kann über die pauschaldotierte Unternehmenskasse sehr gut abgebildet werden. Kurz gesagt sorgt die pauschaldotierte Unternehmenskasse für eine hohe Liquidität, die der Unternehmer seinen Vorstellungen einsetzen kann. Im Gegensatz zu den anderen bekannten Durchführungswegen der betrieblichen Altersvorsorge hat die pauschaldotierte Unternehmenskasse den Vorteil, dass die Unternehmen, die über diese rechtlich und steuerlich eigenständige Einrichtung verfügen, die als Betriebsausgaben begünstigten Dotierungen im Unternehmen halten und dementsprechend für die eigenen Zwecke benutzen können. Aus dem unternehmerischen Einsatz entsteht die benötigte Summe, um die Altersvorsorge der Mitarbeiter zum Bezugszeitpunkt zu finanzieren.“