Pauschaldotierte Unternehmenskasse schafft Mehrwerte im Arbeitgebermarketing

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Pauschaldotierte Unternehmenskasse schafft Mehrwerte im Arbeitgebermarketing

Der Fachkräftemangel greift immer mehr um sich. Unternehmen können aber durch Zusatzkomponenten zum Gehalt ihre Attraktivität für qualifizierte Bewerber im Arbeitgebermarketing erhöhen, etwa in der betrieblichen Altersvorsorge.

Deutschland leidet unter einem Fachkräftemangel. In rund 400 Berufen fehlt qualifiziertes Personal. Ein Zustand, der sich verschärft und die Wirtschaft zunehmend belastet. Im Jahr 2018 gab es in 391 von 753 betrachteten Berufen Fachkräfteengpässe. 79 Prozent aller Stellen, die Unternehmen bei der Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2018 gemeldet haben, waren in Engpassberufen ausgeschrieben, heißt es beim Institut der deutschen Wirtschaft. Und gerade im Mittelstand lässt sich dieses Phänomen beobachten. Während globale Unternehmen wie Google und andere Technologie-Spezialisten mehrere 1000 Bewerbungen auf eine Stelle erhalten und sich die besten Köpfe aussuchen können, stehen auch substanzstarke Familienunternehmen oftmals vor dem Problem, dass sie entweder Bewerbungen unterdurchschnittlicher Qualität erhalten oder eben gar keine. Und genauso haben viele Mittelständler mehr und mehr Schwierigkeiten, ihre Experten dauerhaft an Bord zu halten.

Daher kommt es für viele Unternehmen auf eine Schärfung des Employer Branding an, also de Aufbau einer starken Arbeitgebermarke. Dass das Gehalt dabei nicht das einzige Kriterium ist, ist schon lange bekannt. Hingegen sind Zusatzleistungen, auch finanzieller Natur, eine attraktive Lösung für viele gut Qualifizierte. Dazu gehört beispielsweise eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge (bAV). „Der durchschnittliche Rentenbezug in Deutschland sinkt, sodass die Menschen gefragt sind, auf die alternative Ruhestandsfinanzierung zu setzen, um auch im Alter gut versorgt zu sein. Die betriebliche Altersvorsorge ist der Baustein, den Arbeitgeber unterstützen können“, sagt Frank Strehlau, Vorstand der Unternehmensberatung bacon pension trust AG aus Berlin. Das Unternehmen hat eine Alternative in der betrieblichen Altersvorsorge am Markt etabliert und setzt vor allem im Mittelstand das Konzept der pauschaldotierten Unternehmenskasse in der selbst entwickelten und rechtlich geschützten Form des corporate cash fund® um.

Arbeitgebermarketing: Pauschaldotierte Unternehmenskasse als innovative Alternative

Dass Arbeitgeber dafür eine Umsetzungsform der bAV benötigen, die für alle Seiten wirtschaftliche Vorteile bringt und nicht zu Haftungsschwierigkeiten führen kann, versteht sich von. Zumal eine typische versicherungsgebundene bAV wie die Direktversicherung kaum einen positiven Beitrag zum Employer Branding leisten wird: Zu kritisch werden Versicherungen, Banken und klassische Finanzprodukte von vielen gesehen. „Als innovative Alternative hat sich die pauschaldotierte Unternehmenskasse in der Praxis bewährt. Damit können Unternehmer wirklich bei ihren Mitarbeitern und am Markt punkten, da sie damit spürbare Mehrwerte liefern“, sagt Frank Strehlau.

Warum? Weil diese Form der bAV arbeitgeberfinanziert sein kann, nicht auf Versicherungsverträgen beruht und durchschnittlich mit drei Prozent garantierte Rendite im Jahr erheblich bessere Ergebnisse erbringt als eine Anlage im Versicherungsmantel. Unternehmen schaffen mit der arbeitgeberfinanzierten (aber zugleich steuerlich stark begünstigten) pauschaldotierten Unternehmenskasse einen betriebswirtschaftlich, steuerlich und rechtlich etablierten und sicheren Rahmen, um die Ruhestandsversorgung für Führungskräfte, Mitarbeiter und alle anderen Personen, die mit dem Unternehmen verbunden sind, abzusichern. Damit vermitteln sie den Begünstigten das Gefühl, dass ihr Wohl wirklich im Mittelpunkt steht.

„Unternehmen mit einer pauschaldotierten Unternehmenskasse machen in allen Branchen im Arbeitgebermarketing damit gute Erfahrungen. Das Feedback lautet einhellig, dass die Mitarbeiter diesen Schritt zu schätzen wissen und anerkennen, welchen Mehrwert ihr Arbeitgeber damit schafft. Schließlich müssen sie keinen eigenen finanziellen Beitrag für die bAV leisten, wenn sie es nicht über den Weg des Entgeltverzichts tun wollen, und erhalten ihre Versorgungsleistungen zum Renteneintritt auch dann, wenn ihr Arbeitgeber Insolvenz angemeldet haben sollte“, betont der bAV-Experte. Dieses Zusatzangebot der pauschaldotierten Unternehmenskasse als finanzielle Komponente über das Gehalt hinaus sei ein wesentlicher Punkt für Unternehmen im Arbeitgebermarketing.