Finanzierung in der Rezession: Unterstützungskasse bietet sich in Wirtschaftskrise an

Die pauschaldotierte Unterstützungskasse (Unternehmenskasse) leistet gute Dienste in der Innenfinanzierung in der Krise.

Finanzierung in der Rezession: Unterstützungskasse bietet sich in Wirtschaftskrise an

Die Hoffnung auf eine sehr schnelle wirtschaftliche Erholung schwindet. Die Folgen der Corona-Pandemie werden die Wirtschaft länger beschäftigen. Für Unternehmen wird deshalb die Frage der stabilen Finanzierung wesentlich. Die pauschaldotierte Unterstützungskasse (Unternehmenskasse) leistet dabei gute Dienste in der Innenfinanzierung in der Krise.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im ersten Quartal infolge der Corona-Krise eingebrochen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist gegenüber dem Vorquartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um 2,2 Prozent gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Es ist der stärkste Rückgang seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Und auch für das zweite Quartal sieht es alles andere als rosig aus. Ökonomen prognostizieren für die Monate April bis Juni sogar einen Einbruch des deutschen BIP von bis zu 14 Prozent. Im Gesamtjahr 2020 rechnet die Bundesregierung mit der schwersten Rezession der Nachkriegsgeschichte. Die Wirtschaftsleistung der größten Volkswirtschaft Europas dürfte demnach um 6,3 Prozent schrumpfen, obwohl es im zweiten Halbjahr wieder aufwärtsgehen soll.

Das Erreichen des Vorkrisenniveaus wird erst für 2022 erwartet. Damit haben Forscher der zunächst erhofften sogenannten V-förmigen Erholung eine Absage erteilt. Das V steht für einen harten Absturz mit einer rasant daran anschließenden Erholung. Mittlerweile wird eher mit einem U gerechnet, bei dem die Konjunktur zunächst schwach bleibt, um sich schließlich mit Verzögerung zu erholen. Das geht einher mit Sorgen vor einer starken Zurückhaltung beim Konsum und einem schwächelnden Export als dem Zugpferd der deutschen Wirtschaft. Denn die ganze Welt steht vor enormen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit der schwersten globalen Rezession seit fast hundert Jahren. Die Wirtschaftsleistung könnte um drei Prozent schrumpfen, erklärte der IWF in seiner jüngsten Prognose zur globalen Konjunkturentwicklung.

In der Krise: Innenfinanzierung stärken

Für die deutschen Unternehmen sind dies zum Teil düstere Aussichten. Aber es ist auch eine Situation, die sich meistern lässt. Denn wenn die allgemeine Verfassung wieder anzieht, geht es auch für die Unternehmen wieder aufwärts. Diese müssen jetzt eine harte Zeit durchstehen und ihre Strukturen festigen. So können sie am Markt bleiben, sich weiter positionieren und eine gute Ausgangsposition für die Zeit nach der Krise erarbeiten. Dafür brauchen sie aber natürlich ausreichend Kapital, um Mitarbeiter zu binden, Investitionen zu realisieren und gegebenenfalls auch gezielt bei besonderen Chancen zu wachsen.

Die pauschaldotierte Unternehmenskasse vereint als traditionelle Form der betrieblichen Altersvorsorge mehrere Vorteile für Unternehmen, die sich in jeder wirtschaftlichen Phase auszahlen.

Dies gelingt in einer Rezession vor allem durch eine starke Innenfinanzierung. Banken sind wenig erpicht darauf, Geld zu verleihen, wenn es nicht gut läuft. Und tun sie es doch, ist dies mit großem Aufwand und regelmäßig hohen Kosten für Zins und Tilgung verbunden. Unternehmen können daher auf eine eigene Lösung setzen, um frisches Kapital zu erhalten. Die pauschaldotierte Unterstützungskasse (auch Unternehmenskasse genannt) leistet gute Dienste bei der Innenfinanzierung in der Krise.

Unterstützungskasse sorgt für frische Liquidität

Frische Liquidität durch die pauschaldotierte Unterstützungskasse entsteht dadurch, die steuerliche Belastung maßgeblich zu reduzieren. Die pauschaldotierte Unternehmenskasse (Unterstützungskasse) ermöglicht, formalen Aufwand für die bAV in das steuerpflichtige Unternehmen verlagern und steuerpflichtige Gewinne in seine steuerfreie Unterstützungskasse. Konkret heißt es dazu in § 4d Einkommensteuergesetz: „Zuwendungen an eine Unterstützungskasse dürfen von dem Unternehmen, das die Zuwendungen leistet (Trägerunternehmen), als Betriebsausgaben abgezogen werden […].“ Die individuelle Höhe der Dotierung, die Eigenfinanzierung oder auch die Anerkennung der Dotierung als Betriebsausgaben und die Steuerfreiheit der Erträge ist grundsätzlich nie fraglich. In seiner Ausgestaltung als „corporate cash fund®“ unterliegt die pauschaldotierte Unternehmenskasse zudem – im Gegensatz zu den versicherungsrückgedeckten Durchführungswegen – weder der Versicherungsaufsicht noch der BaFin.

Damit erhalten Unternehmen eine kurzfristige, steuerlich getriebene Liquiditätsspritze. Das geht sogar nachträglich für das abgelaufene Bilanzjahr. Unternehmen können, gemäß § 4 Abs. 2 Satz 2 EstG, bis einen Monat nach Feststellung der Bilanz des Trägerunternehmens die Dotierung noch für das abgelaufene Wirtschaftsjahr durch eine Rückstellung gewinnmindernd berücksichtigen.

Pauschaldotierte Unternehmenskasse wirkt im Recruiting der besten Köpfe

Die pauschaldotierte Unternehmenskasse vereint als traditionelle Form der betrieblichen Altersvorsorge mehrere Vorteile für Unternehmen, die sich in jeder wirtschaftlichen Phase auszahlen. Unternehmer können beispielsweise bei ihren Mitarbeitern und am Markt punkten, da sie damit spürbare Mehrwerte liefern – das stärkt das Arbeitgebermarketing. Die pauschaldotierte Unternehmenskasse kann komplett arbeitgeberfinanziert sein, beruht nicht auf Versicherungsverträgen und erbringt durchschnittlich mit drei Prozent garantierte Rendite im Jahr erheblich bessere Ergebnisse als eine Anlage im Versicherungsmantel.

Das ist insofern wichtig, als dass auch die Mitarbeiter während einer ökonomischen Schwächephase nicht vergessen werden dürfen. Der „Kampf um die Köpfe“, also der Wettbewerb um die besten Mitarbeiter geht auch nach der Corona-Krise weiter und wird die Unternehmen stark beschäftigen. Zwar kann es zumindest temporär zu steigenden Arbeitslosenzahlen kommen. Aber hochqualifizierte Mitarbeiter bleiben in der wachsenden Wissensgesellschaft Mangelware. Es stellt sich in der Praxis regelmäßig heraus, dass die pauschaldotierte Unternehmenskasse ein relevantes Instrument im Employer Branding darstellt. Auch bei kleineren Unternehmen wirkt die Unterstützungskasse im Recruiting der besten Köpfe.

Die Einrichtung der pauschaldotierten Unternehmenskasse lässt sich auch kurzfristig umsetzen. Die bacon pension trust AG verfügt über weitreichende Beratungs- und Projekterfahrung und kann die Unterstützungskasse sehr zügig und vollständig unabhängig von Kapitalmarkt- und Versicherungsprodukten einrichten. Sogar Kleinstunternehmen können von der Unterstützungskasse profitieren, da auch Geschäftsführer und Gesellschafter bedacht werden können. Es kommt eben auf die professionelle Gestaltung an.