+49 30 610 8181 00 info@bacon-pension-trust.ag

Eine Familienstiftung führt für verbundene Unternehmen zu mehr Kontinuität und Stabilität. Ein Sonderweg in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) kann das zusätzlich fördern.

 

In Deutschland gibt es knapp 23.000 Stiftungen. Der weit überwiegende Teil davon sind gemeinnützige Stiftungen. Diese haben sich einem karitativen, wohltätigen Zweck verschrieben und arbeiten mit dem Vermögen eines Stifters und anderen Zuträgern. Aber mehrere 100 (wenn nicht noch mehr) Stiftungen in Deutschland sind auch unmittelbar mit einem Unternehmen verbunden. Das können reine privatnützige Familienstiftungen, Doppelstiftungen (also in der Kombination aus gemeinnütziger Stiftung und unternehmensverbundener Stiftung) oder Beteiligungsträgerstiftungen sein. Der Vorteil für Lieferanten, Arbeitnehmer, Kunden und Co. eines Unternehmens, das mit einer Stiftung gehört verbunden ist: die hohe Kontinuität! Verkauf und Zersplitterung sind kaum möglich, die Interessen des Stifter-Unternehmers aus der Satzung stehen immer an erster Stelle. Sie prägen damit die strategischen Leitlinien des Unternehmens für die Zukunft.

„Das schafft in der Folge große Mehrwerte für die Positionierung und Stabilität eines Unternehmens, gerade auch in der Generationenfolge. Die Stiftung hat sich als mittlerweile als Option für die Sicherung der Unternehmensnachfolge und Unternehmenskontinuität etabliert“, sagt Frank Strehlau, Vorstand der Unternehmensberatung bacon pension trust AG aus Berlin (www.bacon-pension-trust.ag). Das Unternehmen hat eine Alternative in der betrieblichen Altersvorsorge am Markt etabliert. Es setzt vor allem im Mittelstand das Konzept der pauschaldotierten Unternehmenskasse in der selbst entwickelten und rechtlich geschützten Form des corporate cash fund® um.

 

Wie die Familienstiftung bildet auch die Unternehmenskasse ein eigenständiges, unabhängiges Rechts- und Steuersubjekt

Die pauschaldotierte Unternehmenskasse ist der älteste Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) in Deutschland. Auch pauschaldotierte Unterstützungskasse genannt, ist die Unternehmenskasse (UK) eine eigenständige, rechtsfähige Versorgungseinrichtung, die die Durchführung einer Versorgungszusage für einen Arbeitgeber organisiert und betriebliche Versorgungsleistungen für Arbeitnehmer, ehemalige Arbeitnehmer und gegebenenfalls deren Hinterbliebenen in dessen Auftrag durchführt. Dabei gelten die Beträge, die ein Unternehmen in die eigene UK einzahlt, als steuerlicher Aufwand. Die Erträge wiederum werden in der steuerbefreiten UK erwirtschaftet und können vom Unternehmen wiederum für Investitionen oder auch Ausschüttungen genutzt werden. Die Altersvorsorge der Mitarbeiter ist jederzeit gesichert, da das Geld in der Unternehmenskasse entweder extern verwaltet wird oder, völlig legal, zurück ins Unternehmen fließt, um darüber die Gewinne zu mehren. Wie die Familienstiftung bildet auch die Unternehmenskasse ein eigenständiges, unabhängiges Rechts- und Steuersubjekt. Es kann als GmbH, eingetragener Verein oder auch als Stiftung ausgestaltet sein. Die Dotierungen sind über den Pensionssicherungsverein abgesichert.

 

Pauschaldotierte Unternehmenskasse und unternehmensverbundene Stiftung passen gut zusammen

Frank Strehlau kennt das Stiftungsgeschäft und die Anforderungen von Stiftern sehr genau. Sie suchten infolgedessen eine dezidierte Zukunftsorientierung, wobei die pauschaldotierte Unternehmenskasse helfen könne. „In Kombination mit der unternehmensverbundenen Familienstiftung entfaltet die pauschaldotierte Unternehmenskasse übrigens ihre volle Durchschlagskraft. Das rechtlich geschützte Institut eignet sich besonders für zukunftsgerichtete Unternehmen, die eine neue Struktur in der betrieblichen Altersvorsorge schaffen wollen, um sich vom Wettbewerb abzugrenzen und für einen höheren Vermögensschutz zu sorgen. Dementsprechend entscheidet das Unternehmen über den Umgang mit den Beiträgen selbst und macht sich unabhängig von Banken und Versicherern. Das ist das, was strategisch denkende Unternehmer wünschen.“

Daher passten pauschaldotierte Unternehmenskasse und unternehmensverbundene Stiftung so gut zusammen. Es seien schließlich Lösungen, um die Mitarbeiterbindung zu erhöhen und eine hohe Stabilität für das Unternehmen zu schaffen. Frank Strehlau ist sich sicher: „Demzufolge ist die betriebliche Altersvorsorge ein wichtiges Zeichen für Arbeitnehmer, vor allem dann, wenn der Unternehmer allein dafür aufkommt. Die arbeitgeberfinanzierte bAV bedeutet eine Ruhestandsversorgung ohne eigenen finanziellen Einsatz und zeigt Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern. Daher gewinnt die pauschaldotierte Unternehmenskasse erheblich an Zuspruch als Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge in Deutschland, gerade auch bei stiftungsverbundenen Unternehmen.“ Folglich trage die pauschaldotierte Unternehmenskasse zu einer stabilen Unternehmenskultur bei, die ja insbesondere durch die Stiftung gesichert werden solle.

TAGS:

, , , , , , , ,